Nachlese zum Seniorenfasching

bei St.Johannes Nepomuk Kloppenheim unter dem Motto: „Von Senioren für Senioren“ Beim Seniorenfasching 2015, in dem herrlich dekorierten Pfarrsaal gab es, nach Kaffee, Kuchen und Kräppeln, für die 70 anwesenden Seniorinnen und Senioren wieder ein reichhaltiges, zweistündiges Programm, welches von „Glückskindern“ vom städtischen Hort Kloppenheim, FSV – Gymnastikfrauen und dem Motto getreu von „Seniorinnen und Senioren“ ausgerichtet wurde. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dieses Jahr erstmals die „Akkordeongruppe Petterweil“ mit drei Aktiven. Noch vor Programmbeginn gab es, wie bei den Seniorennachmittagen üblich, einen geistlichen Einstieg durch Diakon Friedrich Biermann i.R., der in die „fünfte Jahreszeit“ passte. Nach der Begrüßung durch das Narrenpärchen, - Kirchenrechnerin Christine Winkler und „Wächter übers Geld“ Willi Malcharczik -, tanzten und sangen acht Hortkinder, unter Anleitung ihrer Betreuerin Doris Oecher, zu Karneval Hits wie: „Oki doki“, „ Cowboy Joe“ und „ Wenn wir alle Englein wären“. Als „eine ganz normale Frau“ berichtete, Regina Malcharczik, über den Kampf mit ihren Gewichtsproblemen und dem inneren „Schweinhund“, den sie zu überwinde hat. Danach stieg Christine Winkler als „spätes Mädchen“ in die Bütt, das eine Macke hat und immer zu spät kommt und sogar ihre Hochzeit um Monate verpasste, sodass ihr Bräutigam die anwesende Pfarrköchin heiratete und der Pfarrer jetzt das Nachsehen hat. Als „Junggeselle“ konnte, Willi Malcharczik, es nicht abwarten um vor versammeltem Publikum von seinem Junggesellendasein zu schwärmen. In einem Wechselgesang kam es zum „Kampf der Geschlechter“, vorgetragen von sechs Gymnastikfrauen, bei dem sich am Ende beide Seiten doch wieder einig waren. Ein „Oberministrant im Ruhestand“, wer konnte es anders sein als noch mal der „Willi“, dachte in seinem Vortrag „laut“ über das Wort „Kollekte“ und dessen Sinn nach. Über eine „sportliche Oma“ und die Qualen, die sie unter ihr daheim erleiden mussten, berichtete ihr Enkelkind, Maria de Rosa aus Petterweil, bevor eine „Fastnachtsgeschädigte“, Gerti Weißflog, Mitglied des Pfarrgemeinderates, die Bütt’ erklamm und über das ganze „Fastnachtsgetümmel“ kein gutes Wort verloren hat. Bei Gesangseinlagen zum Mitsingen und Schunkellieder-Potpourris zwischen den Vorträgen, begleitet von der Akkordeongruppe Petterweil, kam auch das Training für die körperliche Fitness nicht zu kurz. Alle Anwesenden waren sich einig: „Es war wieder ein schöner, unter-haltsamer Seniorenfasching bei St. Johannes Nepomuk“.

Autor: Alfred Lauschke

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