2. Wetterauer Nacht der Kirchen

Gegen 21.00 Uhr betrat ich die hell erleuchtete Kirche und leise, meditative Klänge erfüllten den Raum. Ruhe und Entspannung erfüllte den ganzen Kirchenraum. Hinter dem Eingang wurde ich von Frau Schuster begrüßt. Sie war dabei Buntstifte, die die Besucher ausgesucht hatten, so auf ein Brett zu kleben, dass dabei ein großes, buntes Kreuz entstand. Dieses Kreuz wurde dann auch als Erinnerung an die 2. Wetterauer Nacht der Kirchen zur Abschlussandacht an den Altar gelehnt.   Das schöne Rosenfenster war als Mandalavorlage kopiert worden und konnte ausgemalt werden. Alle Stühle waren zur Seite geschoben. In der Mitte lag ein Labyrinth aus Seilen, Tüchern und Kerzen. Die Gäste waren eingeladen durch dieses Labyrinth zu gehen. Bei der meditativen Musik bot der Raum eine sehr besondere Atmosphäre und strahlte eine ruhige und beruhigende Stimmung aus. Man konnte langsam zur Musik gehen oder das Labyrinth auch schnell durchlaufen, je nach persönlichem Befinden. Alleine oder mit Anderen, die sich an der Schulter berührten und dadurch eine Gemeinschaft auf Zeit bildeten. In der Mitte wartete zur Belohnung für jede/jeden ein Apfel.   Unter der Empore war ein kleines Büfett mit herzhaftem und süßem Gebäck aufgebaut. Dazu gab es Wasser mit Ingwersirup. Dort fanden auch Gespräche statt. Jede Besucherin, jeder Besucher wollte sich ein wenig unterhalten.   Gegen 22.30 Uhr versammelten sich die letzten Besucher mit den Organisatorinnen im Altarraum zu einer kleinen Schlussandacht. Mathias Prediger begleitete die Lieder an der Orgel. Am 14.6. feierten Christen in der Wetterau ihre zweite Nacht der Kirchen und mehr als 30 Gemeinden waren dabei und hielten ihr Gotteshaus offen. So waren auch in Karben einige Kirchen geöffnet. Die Gemeinde St. Bonifatius lud dazu ein, die Kirche neu zu entdecken.  Das Labyrinth sorgte für einen ruhigen, meditativen Weg, in der die Besucher für eine kurze Zeit zur Ruhe kommen konnten. Herzlichen Dank dem Organisationsteam von Frau Rettinghaus, Frau Schuster, Frau Schweitzer und Frau Drahotta, die das Labyrinth aufgebaut haben und uns mit leckerem Gebäck versorgt haben

Autor: Karin Scholz

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