Weltgebetstag am 6. März 2020 Steh auf und geh!

Wir wollen die weltweite Gebetskette am 6. März unterstützen, den Frauen aus Simbabwe eine Stimme geben und uns mit ihnen auf den Weg machen, mit den ev. Gemeinden von Groß-Karben, Klein Karben, Rendel und der kath. Gemeinde St. Bonifatius um 19:30 Uhr in der ev. Kirche Groß Karben zum Gottesdienst, anschließend bei Speis und Trank und Landesinformation im ev. Gemeindehaus, mit den Gemeinden von Kloppenheim, Okarben und Burg-Gräfenrode um 19:00 Uhr in der ev. Kirche Okarben zum Gottesdienst, anschließend gibt es landestypisches Essen und Landesinformationen im Gemeindezentrum Okarben, mit den Gemeinden in Petterweil um 19:00 Uhr in der kath. Kirche St. Bardo zum Gottesdienst, im Anschluss Buffet mit Spezialitäten aus Simbabwe. Die Frauen vom Weltgebetstagkomitee aus Simbabwe laden uns ein mit dem Thema aus dem Johannesevangelium: Steh auf und geh! Es geht um die Heilung des Kranken am Teich von Bethesda. Jesus stellt ihm die Frage: Willst du gesund werden? Er kommt dem Kranken nahe und hört ihm zu, ohne zu urteilen. Jesus wendet sich mit drei Aufforderungen dem Kranken zu, um ihn so die Liebe Gottes erfahren zu lassen: Steh auf, nimm deine Matte und geh! Diese drei Aufforderungen gelten uns allen, wir sollen uns nicht fürchten, nach Gottes Wort zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung. Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Simbabwe Das frühere Rhodesien stand unter britischer Führung und wurde nach mehrjährigem Befreiungskrieg im April 1980 unabhängig. Das Land ist weltweit eines der Länder mit den höchsten Schulden. Dazu führten jahrelange Misswirtschaft, Korruption und verfehlte Reformen. 90% Prozent der Menschen sind ohne feste Arbeit, ohne eigene Währung, ohne Geldautomaten. Im März 2019 zerstörte der Tropensturm Idai in den betroffenen Gebieten sehr viel Infrastruktur des ohnehin schon sehr armen Landes. Es sind unglaublich starke Frauen aus Simbabwe, die trotz aller Schwierigkeiten auf eine bessere Zukunft hoffen. Das Internet weiß: Simbabwe ist ein Binnenland im Süden von Afrika, das für seine beeindruckende Landschaft und vielfältige Fauna in Parks, Reservaten und Safarigebieten bekannt ist. Am Sambesi donnern die Victoriafälle über 108 m hinab in die schmale Batoka-Schlucht, wo Rafting und Bungee-Jumping angeboten werden. Flussabwärts liegen die Nationalparks Matusadona und Mana-Pools, wo Nilpferde, Nashörner und verschiedene Vogelarten leben. Wikipedia schreibt: In Simbabwe sind Hunger, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit und Binnenflucht weit verbreitet. Im Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen nahm Simbabwe 2016 unter 188 Ländern den 155. Platz ein. In der Rangliste des Happy Planet Index der New Economics Foundation in Zusammenarbeit mit Friends of the Earth belegte Simbabwe in zwei aufeinander folgenden Studien in den Jahren 2006 und 2009 weltweit den letzten Platz.  

Autor: Karin Scholz

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