Sakramente

"Wenn ich meiner Frau einen Strauß Blumen schenke, will ich ihr eine Freude machen. Wenn ich einem Bekannten die Hand gebe, heiße ich ihn willkommen. Die Mutter streichelt ihr Kind, um es zu beruhigen. Liebende geben sich einen Kuß. Wir Menschen gebrauchen äußere Zeichen, um auszudrücken, was zwischen uns vorgeht. Innen und Außen sind keine Gegensätze: Inneres drückt sich im Äußeren aus und Äußeres wirkt auf Inneres. So ist es auch in unserer Beziehung zu Gott. Gott bedient sich irdischer Elemente und menschlicher Gebärden, um sich uns zuzuwenden. Solche Zeichen, die Gott mit seiner Gegenwart füllt, nennt man Sakramente." ¹ Die Sakramente begleiten die Gläubigen von der Geburt bis in den Tod. Taufe, Firmung und Eucharistie bilden das Eingangstor zum christlichen Leben in der katholischen Kirche. Vor allem die besonderen Lebenswenden sind von Sakramenten begleitet. In ihnen zeigt sich Gott als der Gott, der mit uns geht, um uns zu segnen. Auf den entsprechenden Seiten stellen wir Ihnen neben dem christlichen Hintergrund ausführlich die Antworten auf die häufigsten "organisatorischen Fragen" rund um die jeweiligen Sakramente vor. ¹ Freitag/Hopf/Klimek, Theologisches Grundseminar, Materialband 2, Kevelaer 2006