Taufe

Ein Kind ist unterwegs? Ein Neugeborenes angekommen? Wir beglückwünschen Sie und freuen uns, wenn wir Sie mit der Taufe ihres Kindes ein Wegstück begleiten können. Unser Evangelium wird in besonderer Weise bei einer Kleinkindtaufe deutlich. Gottes Segen gilt ohne jede Vorleistung. Kinder müssen zur Taufe nichts können, nichts wissen, nur da sein und bereit, sich etwas schenken zu lassen. Gott erklärt unseren Kindern in der Taufe seine Liebe. Wir freuen uns, wenn Sie zur Taufe eine Patin, einen Paten finden, die ähnliche Überzeugungen mitbringen. Paten können alle werden, die Mitglied der Kirche sind. Das Taufgespräch Der Taufe geht ein Taufgespräch voraus. Weil in der Regel kleine Kinder getauft werden, sind es Gespräche mit den Eltern, zu denen die Paten von unserer Seite sehr willkommen sind. Meist sind es hoch interessante Gespräche, die von der Gestaltung des Taufgottesdienstes (bei vielen Elementen der Feier wie den Liedern, der Musik, den Fürbitten, der Taufkerze können Sie eigene Vorschläge machen und den Ablauf mitgestalten) über Erziehungsfragen bis hin zur Bedeutung von Taufe und Glaube für das Leben reichen. Oft wird noch ein zweiter Gesprächstermin vereinbart, weil beim ersten Mal gar nicht alles besprochen werden konnte. Zu diesem Gespräch sollten Sie außerdem bereithalten:
  • die Geburtsurkunde des Kindes
  • die Bescheinigung „für religiöse Zwecke“ von Ihrem Standesamt
  • das Familienstammbuch bei erwachsenen Taufinteressenten
  • das ausgefüllte Anmeldeformular zur Taufe, wenn Sie es schon vor dem Taufgespräch erhalten haben
Im Taufgespräch können Sie auch eine Entscheidung über die Auswahl des Taufspruches treffen. Er wird ihr Kind ein Leben lang begleiten. Müssen die Eltern/Paten Mitglied der Kirche sein? Wenn Vater und Mutter nicht Mitglied der Kirche sind, für ihr Kind aber die Taufe begehren, dann entsteht daraus ein Glaubwürdigkeitsproblem, weil die Taufe ja auch hinführen will in die Gemeinschaft der Christen, die in der Kirche ihre konkrete Gestalt gewinnt. Und dieser Zusammenhang führt zu der Frage: „Warum begehren Sie für Ihr Kind etwas, das Sie für sich selbst ablehnen?“ Die Antwort auf diese Frage ist deshalb so wichtig, weil die getauften Kinder leichter in die christliche Gemeinschaft hineinfinden können, wenn sie sich am Vorbild der Eltern orientieren können. Auf den Zusammenhang von Glaube und Taufe weist auch die Tauffrage hin, die in der Tauffeier an die Eltern und Paten gerichtet wird:
Liebe Eltern, liebe Paten. Ihr vertretet bei diesem Kind die christliche Gemeinde. Deshalb frage ich euch: Seid ihr bereit, die Patenschaft an diesem Kind zu übernehmen, für dieses Kind zu beten, ihm in Notlagen beizustehen und ihm zu helfen, ein lebendiges Glied der Kirche Jesu Christi zu werden, so antwortet "Ja, mit Gottes Hilfe."
Kommt der Pate oder die Patin nicht aus der Karbener Gemeinde, werden Sie um eine Patenbescheinigung gebeten, die das Heimatpfarramt des Paten oder der Patin ausstellt und ihre Kirchenzugehörigkeit bescheinigt. Gibt es eine ökumenische Tauffeier? Obwohl die katholische Taufe in fast allen Kirchen Gültigkeit hat, gibt es noch keine gemeinsame ökumenische Tauffeier. Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, ökumenische Elemente in die Tauffeier einfließen zu lassen. Noch mehr Fragen zur Taufe? Die Website der Katholischen Kirche in Deutschland informiert ausführlich und hält Antworten auf 10 häufige Fragen rund um die Taufe bereit. Sie wollen in die katholische Kirche eintreten oder in sie zurückkehren? Ein Kirchenaustritt ist keine unwiderrufliche Entscheidung.  Ob die Geburt eines Kindes, dem man den Weg zu einem Leben in der Kirche öffnen möchte oder der Wunsch nach einer kirchlichen Eheschließung oder einem kirchlichen Begräbnis. Die Gründe für eine solche Rückkehr sind vielfältig und ist immer möglich. Herzlich willkommen! Wir begleiten Sie gerne dabei. Sprechen Sie unsere Gemeindereferentin an oder informieren Sie sich zunächst auf der Website der Katholischen Kirche im Südwesten.