Firmung

Was wird aus mir? Welche Fähigkeiten habe ich? Wie kann ich sie entfalten und einbringen? Was macht mich stark, was gibt mir Kraft? Wovon lasse ich mich bestimmen? Werde ich den Anforderungen, die an mich gestellt sind, gerecht werden? Diese und ähnliche Fragen stellen sich auf der Suche nach Orientierung in einer immer komplexer werdenden Welt. Vielfach ist Orientierung nicht allein aus eigener Kraft möglich. Ähnlich verhält es sich im Glauben. Er bedarf der Offenheit für Gottes Geist. Ihn hat Jesus für die Zeit nach seinem Tod als Beistand verheißen. Dieser Heilige Geist wird einem Getauften in der Firmung verliehen. Mit der Firmung übernehmen Jungen und Mädchen somit das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Welche Voraussetzungen gibt es? Ein Empfänger der Firmung muss getauft sein. Er muss alt genug, um die Bedeutung des Sakraments zu erkennen und sich bewusst dafür zu entscheiden. Es gibt demnach kein festgelegtes Alter, aber meist sind die Firmlinge zwischen 14 und 16 Jahren alt und bringen ein gewisses Maß an Lebens- und Glaubenserfahrung mit. Wer sich als Jugendlicher nicht firmen lässt, kann die Firmung aber auch als Erwachsener nachholen. Organisatorisches zur Firmung in der Pfarrgruppe Karben Eingeladen werden Jugendliche zwischen dem 9. und 10. Schuljahr, die älter sind als 15 Jahre. Die Jugendlichen bereiten sich in kleine Gruppen vor und werden von geschulten Begleitern geleitet.Der Vorbereitungskurs für Jugendliche beginnt am Freitag vor Pfingsten. Die Firmung findet im November statt. Sie möchten als Erwachsener gefirmt werden? Fragen Sie bei unserer Gemeindereferentin  Ursula Rettinghaus nach. Sie  gibt eine besondere Vorbereitung allein für Sie. Die Firmung findet dann mit Erwachsenen aus anderen Gemeinden im Mainzer Dom durch einen der Weihbischöfe statt. Die Erwachsenenfirmung ist einmal jährlich im Februar oder März, die Vorbereitung dauert ca. 5 Monate hier in unserer Gemeinde nach persönlicher Absprache. Welche Aufgabe hat ein Firmpate? Der Firmpate soll den Firmling bei dessen christlicher Lebensführung begleiten und unterstützen. Die Bereitschaft dazu bringt er in der Feier dadurch zum Ausdruck, dass er den Firmling zum Empfang des Sakramentes begleitet. Er muss römisch-katholisch und selber gefirmt sein. Jeder Firmling sucht sich einen erwachsenen Firmpaten, mit dem er vertraut ist und der ihm auch im religiösen Bereich ein Gesprächspartner und Vorbild sein kann. Noch mehr Fragen zur Firmung? Die Website der Katholischen Kirche in Deutschland informiert ausführlich und hält u.a. zahlreiche Lesetipps zur Vorbereitung und als Geschenktipp bereit.